23. Februar 2018

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick

 





Gesehen: "Big Bounce - Die Trampolinshow". Ich würde diesen Parcours auch gerne mal durchspringen. Allerdings OHNE Zuschauer!

Gehört: Jede Menge Gute-Laune-Musik.

Gelesen: "Der Teezauberer" von Ewald Arenz (deswegen musste ich diesen Monat auch unmäßig viel Tee trinken), "Sie da oben, 

er da unten" von Cordula Stratmann, "Ein Jahr in Paris" von Silja Ukena, "Mit Kindern redet ja keiner" von Kirsten Boie und nun 
"Schwestern bleiben wir immer" von Barbara Kunrath.

Gegessen: Geraspelte Möhren. Meine neueste Entdeckung ist Karotten zu raspeln. Und die kommen nun überall hinein. 
Und selbstgedörrte (naja eigentlich vom Mann) Birnen- und Anananschips. Achtung, keinesfalls nachmachen, Suchtgefahr!
 

Getrunken: Tee (siehe oben), Kaffee, Haselnussschnaps und Rotwein.

Geärgert: Über meinen Körper. Und darüber, dass ich ich am Freitag Vormittag feststellen durfte, dass unser Event, zu dem ich Karten gekauft hatte und den ich mit meinem Mann besuchen wollte, nicht am Abend stattfinden sollte, sondern bereits am Vorabend stattgefunden hatte. Da gab es anscheinend noch eine Terminänderung und ich hatte beim Kauf nicht mehr auf die Karten geschaut (sowieso ging da alles schief, schon die Reservierung). Nunja, shit happens. Abhaken und nicht mehr dran denken. Schade war es trotzdem.

Gefreut: Über die Ferien. Und wie.

Gelächelt: Über mein Töchterlein. Sie wollte erstmalig mit einer Freundin in einen Shoppingcenter (ganz alleine natürlich), um ein sogenanntes Faschingskostüm zu kaufen (sie gingen als Zwillinge). Ich habe sie dann beide hingefahren und ihnen noch Geld für's McDonald's gegeben 
und die zwei waren so vorfreudig hibbelig. Das war so süß!! Auch wenn jetzt meine bisherige Alleinherrschaft über die erste Auswahl der 
Klamotten wohl  vorbei ist. 

Gedacht: Dass die Pubertät wohl ziemlich hart wird.

Geseufzt: Über meine Tochter (siehe oben).

Getan: Mich bemitleidet ;-))

Geplant: Gelassenheit.

Gekauft: Eine Tischdecke und Blümchen.

Geklickt: Wie schnell DAS doch geht. So ein Hundert-Tage Exemplar hätte ich jetzt gerne auf dem Sofa.






Und nun auf in einen schönen, warmen Frühling.
Auf den warten wir doch alle, oder?


Februargrüße
Jutta

Verlinkt mit Birgitts Monatscollagen



22. Februar 2018

Kindermund

Mein Sechsjähriger letzte Woche (wortwörtlich!):
"Ich habe mir vorgenommen, dass ich die ganze nächste Woche höflich erscheinen will".
Immer wieder erstaunlich diese Kleinen.

Er kann allerdings auch ganz anders, wie neulich, als er Vorlesen sollte.
"Nein, dir lese ich nicht vor, denn du bist eine Mutter ohne Herz!"
(Ich hatte ihm nicht erlaubt, fernzusehen).

Ach... und ob das mit der Höflichkeit geklappt hat? Fragt lieber nicht, aber gut geklungen hat es ... ;-)






Und hier seht ihr den Fernsehsessel des Chefe. 
Eine Fernbedienung links, die andere rechts - wie ein Großer ;-))


Demnächst gibt es wieder mehr von mir, aber momentan nehme ich krankheitsmäßig irgendwie alles mit.


Sonnige Februargrüße
Jutta




5. Februar 2018

Unglaublich leckerer Apfelkuchen mit Streusel

Eigentlich wollte ich nur ein ganz kurzes Lebenszeichen hier lassen.
Aber dieser Apfelkuchen, den ich heute gebacken habe, hat so sensationell gut geschmeckt, dass ich ihn euch
nicht vorenthalten möchte. Er ist buttrig (adieu ihr lieben, guten Vorsätze...) und ganz schnell gemacht.





Und so wird der Apfelkuchen gemacht:

Zuerst schält und entkernt man etwa fünf Äpfel und schneidet diese in dünne Scheiben. Danach lässt man 
etwa 1/2 bis einen EL Butter in einer Pfanne schmelzen und dünstet die Apfelscheiben ein paar Minuten.

Nun wird der Ofen auf 180 Grad Umluft vorgeheizt und eine Springform mit Backpapier ausgelegt.
Dann gibt man 250g Mehl (ich habe 50g Dinkel- und 200g Weizenmehl genommen), 200g Zucker,  
einen TL Backpulver und 190g kalte Butter in eine Rührschüssel und verknetet das ganze. 
Und zwar zu einer krümeligen Streuselmasse. 

Jetzt gibt man gut die Hälfte des Teigs in die Springform und drückt das Ganze schön fest.
Ab damit in den Ofen, für etwa 5 Minuten.
Nach 5 Minuten wird die Form aus dem Ofen geholt und sowohl mit den Äpfeln, als auch mit den 
übrigen Streuseln belegt. Nun wandert er erneut für etwa 40-45 Minuten in den Ofen.
FERTIG!

Ich empfehle auf alle Fälle Schlagsahne dazu!! Mhhhhh!!!




Ansonsten, ich sag's ganz ehrlich, bin ich momentan recht lustlos. Das kann auch an meinen anhaltenden Rückenschmerzen liegen. Nachdem es nun eine Woche viel besser lief, sind sie jetzt wieder richtig fies. 
Okay, Kelleraufräumen gehört wohl nicht unbedingt zu den Aktivitäten, die man bei Rückenproblemen in Angriff nehmen sollte (aber ich habe wirklich nicht schwer gehoben!), aber vielleicht lag es auch daran, dass meine Tablettenschachtel nun leer ist. Ich bin mal gespannt, ob meine durchaus kompetent wirkende Physiotherapeutin diesmal etwas "findet". Beim letzten (und ersten) Besuch meinte sie nämlich "da wäre nichts". Das macht einen nicht wirklich glücklich, wenn man "da" ganz deutlich was spürt. Trotzdem hat mir der Besuch gut getan, 
ich bin mal auf den nächsten gespannt.

Ihr habt vielleicht schon meine Kommentare vermisst, aber Sitzen ist 
momentan so gar nicht gut für mich. 

Aber heute ist nicht alle Tage, ich komme(entiere) wieder, keine Frage! ;-)


Grüße mit zuviel Apfelkuchen im Bauch
Jutta



29. Januar 2018

Kindermund

Neulich, beim Abholen vom Hort.

Mein Kleiner: "Mama, wir (Aufzählung etlicher Kindernamen) haben heute alle zusammen
ganz viel gebastelt."
Ich: "Oh toll. Und was?"
Sohn: "Sachen".

Ich liebe die Ausführlichkeit seiner Erzählungen...







Graue Montagsgrüße
Jutta




26. Januar 2018

Spontaner Blümchenfreitag


So, nachdem meine Rückenschmerzen einfach nicht verschwinden wollten und ich genug gejammert hatte, bin ich nun doch endlich zum Arzt. Na und wie es oft so ist, fragt man sich hinterher wieso man das eigentlich nicht viel früher getan hat.  Wobei "Sie sind total blockiert", darf ja nicht jeder zu mir sagen ;-))





Jedenfalls  hatte ich danach das dringende Bedürfnis mir selbst etwas Gutes zu tun und bin direkt 
zum Blumenladen spaziert (und habe vor lauter Blumen-Blumen direkt vergessen bei 
der Apotheke abzubiegen... typisch). 

Da habe ich mir dann die zwei letzten Anemonen (endlich!) geschnappt und weil die Ranunkeln, 
die Tulpen und der Jasmin zusammen mit den Anemomen in der Vase standen und mich so nett 
ansahen, durften die auch noch mit. Was soll ich sagen... schon wieder Tulpen, schon 
wieder rosa, was ist nur mit mir los? 




Und im übrigen jetzt ist es amtlich. Heute steht's in der Zeitung. Dieser Januar (und der Dezember) ist der sonnenärmste seit 1951! Das hilft jetzt zwar grundsätzlich auch nicht weiter, aber es ist doch gut zu wissen, dass das eigene Gefühl nicht trügt. Und ist es nicht ganz typisch, dass genau jetzt, wo ich das schreibe, 
die Sonne gerade hervorspitzt?




Und nun werde ich meinen Laptop mal schnell wieder schließen. Ich bekam zwar etliche, stark pieksende Spritzen in den Rücken, aber sitzen tut mir immer noch nicht gut.




Habt einen schönen Tag!
Freitagsgrüße mit einem Hauch von rosa


Verlinkt mit Holunderbluetchen



25. Januar 2018

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick


Kaum zu glauben, dass der Januar sich schon wieder dem Ende neigt.
Aber ich bin nicht traurig. Das war ganz sicher nicht mein Monat. In erster Linie lag (eigentlich liegt) das an meinem Rücken. 
So schlimm und lange hatte ich noch nie Rückenschmerzen. Dazu kaum Sonne, nur tristes Grau. Eine Beerdigung und 
ein Besuch meines Kleinen in der Notfallaufnahme (nichts Schlimmes) passten da gut dazu. 
Immerhin habe ich in der letzten Woche (für meine Verhältnisse) viel gelesen, lange Hörbüchern gelauscht und 
mich an meine Vorliebe für Haselnussschnaps erinnert (reine Schmerzbekämpfung ;-))







Gesehen: Das "Feuerwerk der Turnkunst". Zusammen mit meinem Töchterlein (hat ihr das Christkind gebracht und ich durfte mit ;-). 
Ein tolle Mischung aus Artistik, ein bißchen Zirkus, Show und Turnen Mit interessanten Lichteffekten und Musik. Hat uns beiden gut 
gefallen und ich bemerkte wie ich hin und wieder ein "Woah" murmelte. Süß auch der Kommentar des kleinen, hinter mir sitzenden 
Mädchens: "Die Frau ist viel "dehnlicher" als der Mann". Kindermund ist einfach immer wieder erfrischend.

Gehört: Cajon. Von meiner Tochter (und natürlich dem Sohn dann auch) gespielt. Die macht derzeit bei einem Musikpojekt mit - eine 
Mischung aus Workshop und Forschungsprojekt - und da bekam hat jeder Teilnehmer für die nächsten Wochen eins geliehen. 
Und es ist wirklich ganz cool (ich muss zugeben, ich dachte erst, es sei etwas langweilig).

Gelesen: "Ehrlich & Söhne" von Ewald Arenz (hat mir gut gefallen). Und "Alles nur in meinem Kopf - Die Geheimnisse 
unseres Gehirns" von Boris Nikolai Konrad.

Gegessen: Selbstgedörrte Bananen- und Apfelchips.

Getrunken: Rotwein und Milchkaffee.

Geärgert: Eher aufgeregt. Ich hatte neulich seit laaaangem mal wieder "Das perfekte Dinner" gesehen (früher (sehr viel früher) habe ich 
das geliebt und regelmäßig verfolgt). Und das war so schlimm, denn die Gäste waren absolut mundfaul, also total langweilig und hatten 
sehr schlechte Tischmanieren. Das hat mich tatsächlich gestört.
Und geärgert habe ich mich beim o.g. Turnfestival, weil meine Tasche angeblich zu groß war und ich sie abgeben musste (natürlich 
kostete das dann auch noch was). Wieso schaut man nicht einfach kurz rein? Alles was man bei einem kurzen Blick nicht sehen kann, 
könnte auch in kleineren Taschen drinstecken, oder? Und wenn man das schon so handhabt, könnte man es nicht wenigstens auf die 
Eintrittskarten schreiben, dann hätte man noch eine Chance, auf eine kleinere Tasche auszuweichen. 

Überhaupt war viel Generve. Beim Einrichten meines neuen Laptops klappte vieles erstmal nicht (als ob es für mich nicht schon schlimm 
genug wäre, mich an ein neues Gerät zu gewöhnen. Ich finde das furchtbar nervig, wenn man ständig suchen muss, wenn alles anders 
aussieht - und nicht unbedingt besser), dann bekam ich heftige Rückenprobleme und als absolute Krönung ging auch noch ein Zahn kaputt.
Also das ist nicht gerade das, was ich unter einem guten Jahresanfang verstehe! Aber wie meinte mein Zahnarzt? Jetzt kann es doch 
nur noch besser werden. Hm...

Gefreut: Über Gretels Tipp. Mein Blog war plötzlich für manche nicht mehr sichtbar und ich war wirklich ratlos. Da gab mir Gretel den entscheidenden Hinweis. Ein veraltetes DaWanda-Gadget (von meinem Shop). Also auf so eine Ursache muss man auch erstmal kommen. 
Das war ein echter Lichtblick und ich war jedenfalls sehr dankbar und schicke nochmal ein große Danke zu Gretel.

Gelacht: Und zwar sehr. Als mein Kleiner sich neulich für's Fußballspielen umzog und wir feststellten, dass er unter seinem Pulli noch 

das Schlafanzugoberteil trug.
Und gelächelt, als mein Sechsjähriger neulich Filme aufgenommen hat. Mit Hilfe einer selbstgebauten Konstruktion aus Taschenlampe und Handy auf seinem ferngesteuerten Auto. Damit ist er an dann im Zimmer umhergefahren und hat alles gezeigt und erklärt. Wie ein "echter Youtuber" (alles zeigen, was keinen Menschen sonst interessiert ;-) Nein, es war wirklich süß. Zumindest so lange er es nirgends online 
stellen möchte (keine Bange, das kennt er noch nicht).

Gedacht: Ich fühle mich durch meine Gleitsichtbrille manipuliert. Sie bestimmt meine Kopfhaltung. Ich neige meinen Kopf nicht so wie ich möchte, sondern so wie ich durch die Brille am besten sehen kann. Das ist mir am ersten Tag extrem aufgefallen. Das stört mich. Macht sich eigentlich sonst noch irgendjemand solche Gedanken? Wahrscheinlich nicht. Aber ich fühle mich ja auch durch die immer moderner werdenden (mitdenkenden!) Autos gegängelt. Die übernehmen immer mehr die Kontrolle und keiner denkt sich was dabei. Aber immerhin ging die Eingewöhnung der Brille - die ich monatelang vor mich hingeschoben habe - dann doch schneller als gedacht, auch wenn ich sie immer noch nicht so häufig trage, wie ich eigentlich will (sollte), da ich einen Großteil des Tages vor meinem PC sitze und da keine Brille benötige (und 
sie dann oft vergesse).

Geseufzt: Über meine Tochter. Wann wird sich das Kind endlich damit abfinden, dass man ab der 5. Klasse nunmal was lernen muss?

Getan: Mal wieder das Germanische Natiomalmuseum besucht (allerdings für eine Kinderführung).

Gewundert: Dass der Weihnachtsbaum dieses Jahr so extrem wenig genadelt hat.

Geplant: Mehr Bewegung. Auch für meinen Rücken!

Gekauft: Tulpen.

Geklickt: Ist das Kunst oder kann man das essen? Hier gibt's noch mehr davon.






Übrigens bastelt mein Kleiner in WT (ehemaliges Werken und Handarbeiten in der Schule)  gerade Halloweengespenster. 
Das nenne ich mal sehr, sehr, SEHR vorausplanendes Basteln ;-))
Meine Tochter dagegen, hat diese Woche zu 90 % Vertretungsstunden, weil all ihre Lehrer mit anderen Klassen ins Skilager gefahren sind 
(ich glaube nur die Religions- und die Deutschlehrerin sind noch da). Lustiges Schulleben, oder?


Januargrüße
Jutta